Grand prize of the European Commission honoring Innovation in Technology, Industry and Society stimulated by the Arts

S+T+ARTS=STARTS – Innovation at the Nexus of Science, Technology, and the ARTS: STARTS ist eine Initiative der Europäischen Kommission mit der Technologie und künstlerische Praxis bestmöglich verbunden und zum Gewinn für die europäische Innovationspolitik als auch die Kunstwelt werden sollen. Im Mittelpunkt stehen Menschen und Projekte, die dazu beitragen, Europas soziale, ökologische und ökonomische Herausforderungen meistern zu können. Teil der STARTS-Initiative ist der prestigeträchtige und mit insgesamt 40.000 Euro Preisgeldern hochdotierte STARTS Prize. Der jährliche Wettbewerb zeichnet innovative Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Wissenschaft aus, die das Potential haben, zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Innovation beizutragen. Den GewinnerInnen winken Preisgelder von jeweils 20.000 Euro und prominente Auftritte bei Ars Electronica, BOZAR und Waag.

Innovation in und für Europa

Science, Technologie und Arts (STARTS) bilden zusammen jene Schnittmenge, der ein hohes Potential an Innovation attestiert wird. Innovation, die es braucht, um jene sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen meistern zu können, die in naher Zukunft auf Europa zukommen. Mit dem STARTS Prize rückt die Europäische Kommission Projekte und Menschen in den Mittelpunkt, die wesentliche Beiträge dazu liefern können.

Kunst als Katalysator

Der Kunst wird dabei die Rolle eines Katalysators zugeschrieben, der dafür sorgt, dass wissenschaftliches und technologisches Know-how in der breiten Öffentlichkeit ankommt und innovative Prozesse anstößt. Dementsprechend legt STARTS den Fokus einerseits auf künstlerische Arbeiten, die unseren Blick auf Technologie beeinflussen bzw. verändern sowie andererseits auf zukunftsweisende Kooperationen zwischen Industrie bzw. Technologie sowie Kunst und Kultur. In jeder dieser beiden Kategorien wird ein Gewinnerprojekt ausgewählt und mit 20.000 Euro unterstützt.

10. Jänner 2019 Einreichphase zum STARTS Prize 2019 startet
11. März 2019 Verlängerte Einreichfrist
11.-15. April 2019 Jury Meeting
Mai 2019 Bekanntgabe der GewinnerInnen
5.-9. September 2019 Preisverleihung, Ausstellung und Talks beim Ars Electronica Festival

Interviews und Stories

Nadav Hochman: „KünstlerInnen schon bei der Entwicklung von Technologie einbinden“
Der Einreichschluss zum STARTS Prize 2019 der Europäischen Kommission endet am 11. März. Nadav Hochman, Mitbegründer der Tech + Arts Initiative am Tech Museum of Innovation im Silicon Valley, ist einer der JurorInnen dieses Wettbewerbs und spricht im Interview über die Verbindungen von Wissenschaft, Technologie und Kunst.
Şerife Wong: „Ich wünsche mir vernetzte KünstlerInnen- und Wissenschaftsteams“
Noch bis 11. März 2019 werden Einreichungen für den STARTS Prize der Europäischen Kommission angenommen. Die Künstlerin Şerife Wong, eine der JurorInnen dieses Jahres, spricht über die Gemeinsamkeiten von Wissenschaft, Technologie und Kunst und erklärt uns in ihrer Rolle als Ethikberaterin wie wir mit künstlicher Intelligenz in der Gesellschaft umgehen sollten.
Gastbeitrag: Künstliche Intelligenz – Die nächste Herausforderung
Nach seinem Besuch des Ars Electronica Festival spricht Roberto Viola, Generaldirektor der DG CONNECT (Directorate General of Communication, Networks, Content and Technology) der Europäischen Kommission, in diesem Gastbeitrag darüber, wie wichtig es ist, die Kunst in die Weiterentwicklung der KI-Technologie einzubeziehen.
Future Flora: DIY-Kit für die Vaginalflora
Für das Do-It-Yourself Ernteset für Bakterien für Zuhause, „Future Flora“, gewann die Designerin und Biohackerin Giulia Tomasello dieses Jahr den STARTS Prize in der Kategorie „Artistic Exploration“. Bevor die Künstlerin zum Ars Electronica Festival (6 – 10 September 2018) kommt und ihre Arbeit präsentiert, hat sie uns im Interview schon mehr verraten.
Die erste Stahlbrücke aus dem 3-D-Drucker
Mit ihrer weltweit ersten Stahlbrücke aus dem 3-D-Drucker haben MX3D und das Joris Laarman Lab den Beweis erbracht, beliebig große, ebenso ästhetisch wie intelligent gestaltete Objekte und Strukturen aus Metall zu kreieren. Sie wurden dafür mit dem STARTS Prize der Europäischen Kommission ausgezeichnet. Gijs van der Velden erzählt im Interview, wie es dazu gekommen ist.
I’m Humanity: Musik für die Ewigkeit
Für ihre Idee, Musik über die Lebensdauer der Menschheit hinaus zu überliefern und sich dabei der DNA als Trägermedium zu bedienen erhielt die japanische Musikerin Etsuko Yakushimaru den STARTS Prize 2017. Im Interview erklärt sie das Konzept der „Post Humanity Music“ und verrät uns ihre Sicht von Mutationen, die unvermeidlich eintreten, wenn Erbinformationen von Generation zu Generation übertragen werden.

Lesen Sie alle Stories und Interviews zum STARTS Prize auf dem Ars Electronica Blog: Zum Ars Electronica Blog…