Einreichungsprozess

In Anbetracht der Neuheit dieses Wettbewerbs und seiner interdisziplinären Ausrichtung hat sich die Ars Electronica bei der Ausschreibung des STARTS Prize 2019 für einen dualen Ansatz entschieden:

  • Einreichung über eine öffentliche Ausschreibung: Mit dem STARTS Prize sollen Visionen und Errungenschaften an der Schnittstelle von Innovation und Kreation, die sowohl von Wissenschaft/Technologie als auch von Kunst bestimmt sind, präsentiert und gewürdigt werden. Eingereicht werden können alle Formen künstlerischer Arbeit und alle Arten technologischer und wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung. Einreichschluss ist der 11. März 2019
  • Empfehlungen durch internationale BeraterInnen: 15 internationale BeraterInnen, die in diesem Feld über Renommee und Expertise verfügen, werden Projekte empfehlen und darüber hinaus ein breiteres Spektrum an TeilnehmerInnen zur Teilnahme ermutigen sowie auf eine Ausgewogenheit hinsichtlich Geschlecht und geografischer Herkunft der TeilnehmerInnen achten. Die UrheberInnen der empfohlenen Projekte werden von den Veranstaltern kontaktiert und ersucht, ihr Projekt über die Einreichplattform einzureichen. Es gelten demnach dieselben Fristen und dieselbe Vorgangsweise wie bei der öffentlichen Ausschreibung. Die internationalen BeraterInnen fungieren als Vermittler und haben die Aufgabe, während des Einreichverfahrens relevante Arbeiten und Projekte zu eruieren. Sie nehmen jedoch nicht an der Jurysitzung teil und haben kein Stimmrecht.

Nominierungsverfahren

  • Nominierungen über den Nominierungsausschuss: Sämtliche Einreichungen werden von einem Nominierungsausschuss in Reihenfolge ihres Einlangens bewertet. Der Nominierungsausschuss wird bis zu 30 Projekte auswählen, die von der Jury berücksichtigt werden. Diese Projekte werden von der Ars Electronica veröffentlicht.
  • Nominierungen durch die Jurys der Prix Ars Electronica Kategorien: Da in den Hauptkategorien des Prix Ars Electronica der Fokus ausdrücklich auf Kunst und Technologie liegt, entsprechen die in diesen Kategorien erfolgten Einreichungen exakt den Kriterien des STARTS Prize. Projekte, die für eine Kategorie des Prix Ars Electronica eingereicht wurden, können daher auch für den STARTS Prize berücksichtigt werden. Die Jury wird eine Reihe von Projekten pro Prix Ars Electronica Kategorie nominieren.

Juryverfahren

  • Alle Nominierungen werden von einer Jury bewertet, welche die zwei Siegerprojekte und bis zu 10 Anerkennungen auswählt. Die Jury besteht aus einer/m VertreterIn jeder Kategorie des Prix Ars Electronica, einer/m VertreterIn des Nominierungsausschusses und zwei internationalen Jurymitgliedern. Zusätzlich zu den von den TeilnehmerInnen eingereichten Arbeiten kann jedes Jurymitglied auch weitere Arbeiten nominieren. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und unanfechtbar.